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Was ist Ta KeTi Na

Ta Ke Ti Na wurde 1970 von dem österreichischen Komponisten,  Musiker und Percussionisten Reinhard Flatischler entwickelt und wird heute weltweit an Musikuniversitäten, in Kliniken, in therapeutischen Praxen in Schauspielschulen, in der Schmerztherapie und im Managementbereich angewendet. Die  Wirkungsweise  des  Ta Ke TI  NaProzesses wird ständig durch Forschungsarbeiten mit Medizinern und Wissenschaftlern dokumentiert und verifiziert!

TaKeTiNa ist ein Prozess zur Aktivierung menschlichen und musikalischen Potentials durch Rhythmus. Es ist ein Weg bei dem musikalisches Lernen stets auch persönliche Entwicklung bedeutet.

Der Ta Ke Ti Na- Prozess vermittelt Rhythmus, wie ihn der Mensch von Natur aus am Besten erfassen und lernen kann: er führt direkt zur körperlichen Erfahrung rhythmischer Urbewegungen. Diese sind in der Sensomotorik jedes Menschen angelegt und bilden zugleich die rhythmische Grundlage jeder Musik. Der Körper ist das Musikinstrument in Ta Ke Ti Na, die Begegung mit Rhythmus entsprechend direkt und intensiv.

Reinhard Flatischer
 

Was gibt es zu erleben

Mit Stimme, Schrittbewegungen und Klatschen werden die Teilnehmer nach und nach in 3 Rhythmusebenen geführt. Die Baßtrommel unterstützt und stabilisiert den Rhythmus der Schritte. Im Zusammenspiel von Sprechen, Singen, Klatschen und Bewegung entsteht zwischen Leiter und Gruppe ein Wechselgesang, unterstützt vom obertonreichen Berimbao, einem afro-brasilianischen Musikbogen.In diesem Spielraum breitet sich nach und nach klangvolle vielschichtige Musik aus, Magie und tragende Kraft von Rhythmus werden spürbar und mit allen Sinnen erlebbar. Fern von Leistungsdruck kann jeder in seinem eigenen Tempo lernen. Auch wenn es immer wieder Chaosphasen mit „aus dem Rhythmus fallen“ gibt, die Musik geht weiter, die Gruppe trägt und jeder kann sich in aller Ruhe neu orientieren.

Ta Ke Ti Na richtet sich an Menschen

die eintauchen wollen in die Welt von Rhythmus um Alltagsstress loszulassen,
die ihre rhythmische Kompetenz erweitern wollen,
die vitale Kräfte und Ressourcen stärken und nutzen wollen,
die einen kreativen Umgang mit Grenzen suchen
die sich aktiv mit Musik beschäftigen möchten,
die ihr persönliches Potential erweitern wollen,
und nicht zuletzt auch an Menschen, die sich eigentlich für unrhythmisch halten.

Pressebericht

von Gabriele Joly über einen Ta Ke Ti NaAbend bei den Netzwerkfrauen Weinheim November 09 Weinheimer Nachrichten

Ein Kreis von 20 Frauen. In einfacher Schrittfolge geht es drei Schritte nach rechts, dann innehalten und drei Schritte zurück nach links. Der Sprechgesang TaKeTiNa und eine große Baßtrommel, der Surdo, geben den Rhythmus vor. Langsam wird die Betonung des Sprechgesangs geändert, unterstützt von einem brasil. Seiteninstrument, dem Berimbao. Der Rhythhmus bleibt, die Frauen bewegen sich dazu hin und her. Dann kommt einfacher Gesang dazu. Manchmal fällt eine Frau aus dem Rhythmus. Es gibt sanfte Kollision, Gelächter, Nähe und ein Sich-Wieder-Mitnehmen-Lassen durch die Gruppe. Im Kraftfeld Kreis mit dem eigenen Körper als Musikinstrument Musik machen - darum geht es bei TaKeTiNa. Die Rhythmuspädagogin G. Lambert-Seeliger hatte im Rahmen der monatlichen Treffen der Weinheimer Netzwerkfrauen im November zu einem Schnupperabend in die Stadtbibliothek eingeladen. TaKeTiNa ist eine intensive Körper- und Sinneserfahrung und eine ganz andere Art von Kontakt mit anderen Menschen". "Eine sehr verbindende Atmosphäre und dennoch viel Freiraum für jede Einzelne" meinte eine begeisterte Teilnehmerin. "Viel Spaß und dabei tiefgehend und belebend und eine interessante Gruppenerfahrung" kommentierte eine Andere.